Mitmachen im Zentrum der Gemeinde

„Bad Sassendorf steht für Lebensqualität – für Erholung, Gesundheit, Begegnung und ein starkes Miteinander“, stellt Ortsvorsteher Christian Brock Besonderheiten heraus.

Ob Spaziergänge im Kurpark, ein Nachmittag in der Bördetherme, ein Besuch in den Salzwelten, ein Bummel durch den Ort oder gemeinsame Feste: Hier verbinden sich Ruhe und Aktivität, Tradition und neue Ideen, ist er überzeugt.

Bad Sassendorf. Foto: TUK Bad SassendorfBad Sassendorf. Foto: TUK Bad Sassendorf

Bad Sassendorf lebe von den Menschen, die sich einbringen, mitgestalten und offen füreinander seien. Daher sei es gut und wichtig, dass der Ort weiterentwickelt werde.

„Mit einem guten Mix aus Bewährtem und Neuem, immer mit Blick auf das, was unser Bad Sassendorf besonders macht: Natürlichkeit, Herzlichkeit und Gemeinschaft“.

 Diese guten Wünsche gelten selbstverständlich auch für die Nachbarn aus Lohne. Die beiden Orte bilden den zentralen Kern der Gemeinde.  Hier leben sieben von zehn aller Einwohner. Die Orte stehen für Wohnen, Gesundheit, Tourismus und Gewerbe. Die hohe Lebensqualität macht beide Orte zu attraktiven Wohnlagen. Sechs Rehakliniken, ein gutes Ärzteangebot bildet den Gesundheitsschwerpunkt. Lohne steht mit dem Lohner Klei Süd und Nord für das Gewerbe.

Seit mehr als 100 Jahren gilt der Namenszusatz „Bad“. Aus der Blütezeit der Kinderkuren startete der Ort im Gesundheitswesen durch mit der präventiven Kur. Die Umstellung der Kuren auf Rehabilitation und Tagestourismus brachten nach der Gesundheitsreform den Gesundheitsort zu neuer Blüte. Mit den Besuchermagneten, der modernen Börde-Therme mit exklusiver Saunalandschaft, dem neuen Gradierwerk und dem umgestalteten Kurpark wurde ein Spitzenplatz unter den Heilbädern in NRW erreicht.  

Das umfangreiche Gesundheitsangebot, barrierearme Wege, gute Einkaufsmöglichkeiten und vielfältiges Kultur- und Freizeitangebote machen den Kurort attraktiv zum Wohnen für ältere Menschen. Dazu trägt auch die gute Verkehrsanbindung an die Autobahn und an das Bahnnetz bei. Bauangebote für junge Familien beugen einer Überalterung der Wohnbevölkerung vor. Ebenso wirken Kinderbetreuungsplätze in 4vier Kitas.  Mit drei Schulen von der Grundschule bis zum Abitur in der INI-Gesamtschule bestehen gute Bildungschancen.

Als flächenmäßig größter Ortsteil der Gemeinde beherbergt Lohne zwei umfangreiche Gewerbe- und Industriegebiete. Hier finden 500 Menschen Arbeit in Handwerksbetrieben und Produktionsstätten für elektronische Bauteile. Viele bäuerliche Hofstellen und Grünsandstein-Mauern prägen das Lohner Ortsbild. Durch den heftigen Strukturwandel in der Landwirtschaft sind in beiden Ortsteilen nur noch drei Vollerwerbsbetriebe aktiv. Viele landwirtschaftlich nicht mehr genutzte Hofstellen werden zum Wohnen umgenutzt. Viel Grün von den Quellen von Rosenau und Ahse, ein verzweigtes Wanderwegenetz und Radwege laden zu ausgedehnten Touren in der Natur ein.

 Mit dem umfangreichen Vereinsleben und viel ehrenamtlichen Einsatz bei den Schützen den Sportvereinen, den Kyffhäusern und den Chören bleibt das Ortsleben lebendig. So gibt es Möglichkeiten, Menschen zu treffen, mitzumachen und sich einzubringen.